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Projektkonzept


Das AAL-System „ibi“ soll für Menschen mit Pflegebedarf und deren Angehörige sowie

PflegerInnen (mobiler Dienst) als innovatives Informations- und Kommunikationsmittel

dienen. Ein für TV & Tablet optimiertes, sprachgesteuertes Avatar- Interface erleichtert

die Kommunikation (z.B. SMS) und stellt Information wie Pflegehilfestellungen,

Kalender und Open Date Infos attraktiv und benutzerfreundlich dar.

 

Das ständig wachsende Lebensalter ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft.

Neben der zunehmenden Isolation alleinlebender älterer Menschen, stehen auch Angehörige

von pflegebedürftigen Menschen vor wachsenden Aufgaben. Rund 80% der

Pflegebedürftigen werden zu Hause von ihren Angehörigen gepflegt. Dazu benötigen diese

Hilfestellungen auf unterschiedlichsten Ebenen. Professionelle AnbieterInnen mobiler

Dienste sind wesentliche PartnerInnen in der Versorgung von betreuungsbedürftigen

Menschen, für die die Qualität der Dienstleistung im Mittelpunkt des Interesses steht.

 

Für alle Beteiligten kann der Einsatz von technischen Hilfsmitteln im Bereich Information und

Kommunikation Unterstützung leisten. Als Ausgangssituation für technische Lösungen im

Bereich AAL kann das TV-Gerät als akzeptiertes und verfügbares Medium angesehen

werden. Dieses wird bei einigen AAL-Lösungen schon als Schnittstelle zur NutzerIn

eingesetzt, Verbesserungspotential liegt jedoch in der Einbindung von natürlichen

Kommunikationskanälen, wie „sprechende Gesichter“ (Avatare) zur Aus- und

Spracherkennung zur Eingabe. Das Vorprojekt Avatars@Home hat gezeigt, dass Avatare als

Komponente einer grafischen Benutzeroberfläche auf Beliebtheit und Akzeptanz stoßen.

 

Neu ist eine wachsende Akzeptanz bei TabletPC da diese weniger als „Computer“

wahrgenommen werden. Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung des Informations- und

Kommunikationssystems ibi für die Nutzung zu Hause. Das System soll Information zur

Erhaltung und Erlangung von Selbstständigkeit und Sicherheit bieten, die Kommunikation

erleichtern, Unterstützung und Hilfestellung im Pflegealltag und Unterhaltung bieten.

 

Übergeordnetes Ziel ist die Ergänzung der Leistungen der professionellen mobilen

Dienstleistung im Sinne einer Qualitätssteigerung. Das Projekt führt einerseits zu einer

durchgängigen Betreuung und Steigerung oder zumindest Sicherung der Lebensqualität von

KundInnen und Angehörigen und andererseits können die Anforderungen an Beschäftigte im

mobilen Bereich und die damit verbundenen Belastungsfaktoren verringert werden.

 

Basis ist ein User Centered/Involved Design Prozess, der durch die permanente Einbindung

der Zielgruppen zu nachhaltiger Akzeptanz der Ergebnisse führt. Eine ethische Begleitung

der Projektaktivitäten ist zudem geplant. Es wird auf bereits existierenden prototypenhaften

und teilweise bereits etablierten Technologien aufgesetzt. Diese werden weiterentwickelt,

adaptiert und zuletzt zum Informations- und Kommunikationssystem ibi kombiniert, wobei

besonderer Wert auf standardisierte und offene Schnittstellen gelegt wird. Als primäres

Projektergebnis liegt das System ibi mit folgenden Funktionalitäten vor:

  • Anbieten von Information (z.B. Open Data der Stadt Wien, pflegefachliche Informationen), die zielgruppenspezifisch mit (fotorealistischen) Avataren aufbereitet wird und

  • “Face to Face” Kommunikation durch Kombination von echtzeitfähigen Avataren und sprachgesteuerten Dialogen.

 

Das System soll 2-3 Jahren nach Projektende am Markt platziert und durch entwickelte

Vermarktungsstrategien und bereits existierende Vertriebsschienen flächendeckend

eingesetzt werden.

 

Projektzeitraum: 01.09.2012 bis 30.08.2014

 

Abwicklungsstelle

Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG)